Empfehlungen zur Implementierung von patientennahen Analysesystemen zum molekularen Nachweis von Infektionserregern im klinischen Umfeld

„Empfehlungen zur Implementierung von patientennahen Analysesystemen zum molekularen Nachweis
von Infektionserregern im klinischen Umfeld"

von Peter B. Luppa, Holger F. Rabenau, Daniela Huzly, Matthias Nauck, Christoph Schoerner, Heinz Zeichhardt, stellvertretend für die Fachgesellschaften DGKL, DGHM, GfV, DVV sowie BÄMI.

Diese Stellungnahme, von den beteiligten Autoren bereits vor Beginn der Corona-Pandemie begonnen,
hat zum Ziel, für die patientennah anwendbaren Nucleic Acid Testing-Verfahren zum direkten
Nachweis von Infektionserregern, die derzeit zunehmend im klinischen Alltag eingesetzt werden,
Empfehlungen für deren Implementierung und sinnvollen klinischen Einsatz zu geben.

Dazu haben sich Experten aus den Bereichen Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Virologie eingehend mit diesen diagnostischen Verfahren beschäftigt. Ihre Stellungnahme soll dazu dienen, in der Ärzteschaft das Augenmerk dafür zu schärfen, dass diese patientennah anwendbaren Test-Verfahren aufgrund ihrer Komplexität nur mit Anbindung an eine mit umfassenden Verantwortlichkeiten ausgestattete multidisziplinäre, die diagnostischen Prozesse verantwortende Einrichtung und mit eingehenden Kenntnissen der Testspezifikationen, Risiken und Qualitätssicherung betrieben werden sollten. So kann sichergestellt werden, dass die Patientensicherheit verbessert und ökonomisch fragwürdige Ausgaben vermieden werden.

Peter B. Luppa